Wir sind vorbereitet

30. Juni 2017 vom CASA REHA Seniorenpflegeheim Am Klostergarten

Niemand wünscht es sich. Wahrscheinlich kann man sich auch gar nicht vorstellen, wie es ist, wenn es passiert – wenn ein Feuer ausbricht. Und niemand ist davor gefeit. Im Fernsehen sieht man dann ja immer wieder die „Helden“, die Menschen aus den brennenden Häusern herausholen oder mitten in den Flammen stehend das Feuer mit den geringsten Mitteln löschen. Die Realität sieht leider anders aus. Denn  so eine kleine unkontrollierte Flamme kann sich innerhalb von drei Minuten zu einem handfesten Zimmerbrand ausgeweiten. Und die giftigen Gase führen nach wenigen Atemzügen schon zum Tod. Da nützt auch das Tuch nichts, das sich die Retter im Fernsehen oft vor den Mund wickeln.

Aus diesem Grund war es auch wichtig, dass wir Mitarbeiter vom Seniorenheim zu Brandschutzhelfern ausgebildet wurden, um im Ernstfall möglichst wirksam handeln zu können. Es wurde während der Schulung deutlich, dass wir zwar nicht sehr viel tun können, aber wenn wir das Wenige richtig machen, durchaus viel bewirken.

Während der Schulung gab es nicht nur einen theoretischen Teil. Auch die Praxis fand ihren Raum. Denn wir konnten ausprobieren, wie man einen Feuerlöscher entblombt, welche verschiedenen Modelle es gibt und auch wie es ist, wenn man mit ihnen löscht.

     

Ich fand  die verschiedenen Feuerlöscher z. T. schon recht schwer. Wenn ich mir aber anschaue, wie schwer die ersten Feuerlöscher vor ca. 130 Jahren waren, nämlich 35 kg, dann sind die heutigen Modelle echte Leichtgewichte.

Es war eine spannende Fortbildung, auch wenn wir alle natürlich wünschen, unser Wissen niemals anwenden zu müssen.