Leckerer Zwetschgendatschi

30. August 2017 vom CASA REHA Seniorenpflegeheim Am Klostergarten

Überall hängen zurzeit die Obstbäume schwer mit Früchten. Dicke Äpfel und Birnen und natürlich auch Zwetschgen. Und Sie kennen das sicherlich auch: Kein Obst schmeckt besser, als wenn man es gerade eben selbst gepflückt hat (die Steigerung ist vielleicht noch stiebitztes Obst:-))

Auch bei uns im Garten im Seniorenheim gibt es mehrere Obstbäume. Vor allem an einem Baum mit einer alten Zwetschgensorte hingen die Äste schon herunter, so schwer war ihre Last. Der Baum schien nur darauf zu warten, dass wir endlich kommen und seine herrlichen Früchte genießen.

Drei mutige Bewohnerinnen erklärten sich letzte Woche schließlich auch bereit, bei der Ernte mitzuhelfen. So ein Baum scheint doch mehr Respekt einzuflößen als beispielsweise unsere Tomaten – auch wenn seine Zweige recht niedrig hängen. Die Tomaten haben die Tendenz, immer wieder zu „verschwinden“. Und ab und zu sieht man einen Bewohner, der sich mit „reicher Beute“ in sein Zimmer zurückzieht. Aber zurück zu den Zwetschgen. Ein Eimer voll war schnell geerntet. Stolz wurde dieser auf dem Rollator in die Therapieküche buchsiert, wo die Früchte geduldig auf ihre Weiterverarbeitung warteten.

Und die Belohnung für die besondere Anstrengung ließ nicht lange auf sich warten. Denn Leni hatte alles vorbereitet, so dass alsbald der Teig für einen Zwetschgendatschi fertig und mit den dunkelvioletten Früchten belegt war. Auch da waren die Bewohnerinnen mit Engagement und gutem altem Küchenwissen dabei. Und kurz danach fing es an herrlich in der Küche zu duften – der köstliche Duft des Zwetschgendatschis erfüllte bald die Luft. Und genauso gut wie er duftete, schmeckte er auch. Ich selbst, so muss ich gestehen, war gar nicht dabei und habe ihn leider verpasst. Aber die Begeisterung der Bewohner und auch der Mitarbeiter sprachen für sich. Ein Hoch auf Mutter Natur und ihre Gaben!